Christlich-orthodoxer Wohltätigkeitsverein der Freunde
des Heiligen Klosters Pantokrator, Melissochori, “Der Heilige Gregorios Palamas“
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Altvater Paissios der Agiorit, Worte Band 2 - GEISTIGE ERWECKUNG

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Altvater Paissios der Agiorit
WORTE
Band 2

GEISTIGE ERWECKUNG

VORWORT 

Der selige Altvater Paissios began schon 1980 zu uns über die schwierigen Zeiten zu sprechen, die kommen werden. Oftmals wiederholte er, dass vielleicht auch wir selbst vieles von dem erleben würden, was im Buch der Offenbarung geschrieben steht. Damit bezweckte er, uns die heilsame Unruhe einzupflanzen, damit wir unseren geistigen Kampf intensivieren, dem Geist der Gleichgültigkeit -den er auch in das Mönchtum insgeheim eindringen sah- widerstehen, uns von der Selbstliebe befreien und unsere Schwächen bekämpfen möchten, sodass unser Gebet Kraft gewinnen würde. „Durch unsere Schwächen“, pflegte er zu sagen, „wird dem Gebet die Kraft genommen, und danach können wir weder uns selbst noch der Welt helfen. Die Funker werden untauglich. Und wenn die Funker nicht arbeiten, packt der Feind die Truppe.“ 

Im Vorwort zum ersten Band, „Mit Schmerz und Liebe für den Menschen von heute“, wurde ausführlich dargelegt, woher das Material der Reihe „Altvater Paissios der Agiorit, Worte“ stammt, wie es gesammelt und zusammengestellt wurde. Im vorliegenden zweiten Band, betitelt mit „Geistige Erweckung“, werden Themen behandelt, die die heutige Wirklichkeit betreffen, uns zur ständigen Wachsamkeit und Bereitschaft rufen und uns vorbereiten auf schwierige Situationen, denen wir uns aller Wahrscheinlichkeit nach zu stellen haben werden. Denn schon haben wir die Anfänge dessen gesehen, was uns der Altvater oft voraussagte: „Stürme, Stürme werden wir erleben. Von nun an werden wir einige Jahre lang solches haben. Überall ein allgemeines Brodeln.“

 


419 Seiten, 15,5x23 cm

Sprache: Deutsch



Altvater Paissios der Agiorit
WORTE
Band 2

GEISTIGE ERWECKUNG

VORWORT 

Der selige Altvater Paissios began schon 1980 zu uns über die schwierigen Zeiten zu sprechen, die kommen werden. Oftmals wiederholte er, dass vielleicht auch wir selbst vieles von dem erleben würden, was im Buch der Offenbarung geschrieben steht. Damit bezweckte er, uns die heilsame Unruhe einzupflanzen, damit wir unseren geistigen Kampf intensivieren, dem Geist der Gleichgültigkeit -den er auch in das Mönchtum insgeheim eindringen sah- widerstehen, uns von der Selbstliebe befreien und unsere Schwächen bekämpfen möchten, sodass unser Gebet Kraft gewinnen würde. „Durch unsere Schwächen“, pflegte er zu sagen, „wird dem Gebet die Kraft genommen, und danach können wir weder uns selbst noch der Welt helfen. Die Funker werden untauglich. Und wenn die Funker nicht arbeiten, packt der Feind die Truppe.“ 

Im Vorwort zum ersten Band, „Mit Schmerz und Liebe für den Menschen von heute“, wurde ausführlich dargelegt, woher das Material der Reihe „Altvater Paissios der Agiorit, Worte“ stammt, wie es gesammelt und zusammengestellt wurde. Im vorliegenden zweiten Band, betitelt mit „Geistige Erweckung“, werden Themen behandelt, die die heutige Wirklichkeit betreffen, uns zur ständigen Wachsamkeit und Bereitschaft rufen und uns vorbereiten auf schwierige Situationen, denen wir uns aller Wahrscheinlichkeit nach zu stellen haben werden. Denn schon haben wir die Anfänge dessen gesehen, was uns der Altvater oft voraussagte: „Stürme, Stürme werden wir erleben. Von nun an werden wir einige Jahre lang solches haben. Überall ein allgemeines Brodeln.“

Dieser zweite Band gliedert sich in fünf Teile. Der erste Teil handelt von der allgemeinen Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit, die in unseret Zeit festzustellen sind, sowie von der Pflicht des gewissenhaften Christen, seinen Beitraf zu leisten zur Berichtigung dieses Zustandes durch seine eigene Berichtigung, durch einsichtiges Verhalten, durch das Bekennen des Glaubens und durch das Gebet. „Ich sage nicht, dass wir zu Demonstrationsplakaten greifen sollen“, sagt der Altvater an einer Stelle, „sondern dass wir unsere Hände zu Gott erheben sollen.“
Im zweiten Teil entfacht der Altvater den Eifer für das geistige Werk, ohne uns auf einen bestimmten Bereich zu beschränken. Jedem bleibt überlassen, seinen Kräften und seiner Hochherzigkeit gemäß zu kämpfen, um das Leben in Christus zu leben, welches nichts anderes ist als das Paradies von hienieden an.

Der dritte Teil handelt von der kurzen Herrschaft des Antichrists, die den Christen Gelegenheit geben wird, abermals Christus zu bekennen, so wie sie es bei der Heiligen Taufe taten -diesmal jedoch bewusst-, zu kämpfen und sich im voraus zu freuen über den Sieg Christi über den Satan. Um diese Gelegenheit werden sie, wie der Altvater sagte, von den Heiligen beneidet werden. „Viele Heilige würden darum gebeten haben, in unserer Epoche zu leben, um kämpfen zu dürfen. Nun ist es uns zugefallen … Wir sind dessen nicht würdig! Anerkennen wir es zumindest.“ Um sich dieser Zeit auf rechte Weise stellen zu können, ist es notwendig, in besonderem Maß die Tapferkeit und den Geist der Selbstaufopferung zu kultivieren.
Im vierten Teil, der die göttliche Vorsorge, den Glauben, das Gottvertrauen und den göttlichen Beistand zum Thema hat, werden wir zur Quelle geführt, aus der wir die Kraft schöpfen, jedwelcher Schwierigkeit zu begegnen.

Im fünften Teil schlieblich wird die Notwendigkeit und die Macht des Betens aus dem Herzen hervorgehoben, welches eine starke Waffe ist zur Bekämpfung des Bösen, das sich immer weiter ausbreitet. Die Mönche sind gerufen, jederzeit im „Alarmzustand“ zu sein, so wie die Soldaten in Kriegszeiten, damit sie der Welt fortwährend beistehen können mit dem Gebet, und sorgfältig darauf zu achten, dass der echte Geist des Mönchtums nicht verlorengeht, damit Sauerteig erhalten bleibt für die kommenden Generationen. Dieser letzte Teil schließt mit einem Kapitel, das den tieferen Sinn des Lebens darlegt und auf die Notwendigkeit der Metanie hinweist.

Die Worte und Taten des Altvaters sind auch hier, wie immer, mit der Waage der Unterscheidung zu wägen. In diesen Texten sehen wir zum Beispiel, dass der Altvater in einem Fall das Gebet nicht unterbricht, wie sehr und beharrlich die Pilger auch am Glöcklein seiner Kalyva zeihen und rufen: „Hör auf zu beten, Geronta, Gott wird dich nicht mißverstehen!“, und dass er in einem anderen Fall die Einsamkeit verläßt und hinausgeht in die Welt, weil sein Fernbleiben bei einer gewissen Veranstaltung mißverstanden werden und der Kirche schaden könnte. Einmal wird er von göttlicher Empörung ergriffen angesichts der Blasphemien eines Besuchers und reagiert, ein andermal schweigt er und betet nur für den Lästerer.

Deshalb sollte der Leser keine voreiligen Schlüsse ziehen, bevor er alle Kapitel gelesen hat. Vor allem aber sollte er keine Auszüge von Worten des Altvaters benutzen, denn es besteht die Gefahr, dass er damit andere zu falschen Schlüssen führt. Er muß sich vor Augen halten, dass der Altvater, wenn er spricht, dies spontan tut aus Anlaß irgendeines bestimmten Geschehnisses oder als Antwort auf eine bestimmte Frage, und dass er sich dabei an eine bestimmte Person wendet, stets mit dem Blick auf das Heil ihrer Seele.

Diejenigen, die den Altvater kannten, erinnern sich, wie besänftigend seine Worte in ihren Herzen wirkten, so streng sie zuweilen auch sein mochten. Dies geschah, weil der Altvater stets auf die Heilung des Übels zeilte und nicht darauf, es anzuprangern, auf die Befreiung der Seele seines Gesprächspartners von einer bestimmten Leidenschaft, und nicht darauf, sie bloß zu kritisieren.

Wenn diese Worte außerhalb jenes Umfelds des Mitleidens und der Liebe zitiert werden, tönen sie vielleicht anders und wirken nicht heilend. Es kann sein, dass sie dann, statt göttlichen Trost und Gewissheit in die Herzen zu tragen, Verunsicherung, Zweifel und Angst bewirken oder zu Extremen führen, wo doch der Altvater weder ein Mensch der Extreme noch einseitig war. Worauf es ihm ankam war, dass das Gute getan wird, doch auf gute Art, sodass es Nutzen bringt. Gewiß, er zögerte nie, die Wahrheit zu sagen. Doch er sagte die Wahrheit mit Unterscheidung. Er wurde von göttlichem Ärger ergriffen angesichts der Entweihung jedwelcher heiligen Sache, er kündete die erschreckenden Ereignisse an, die bevorstehen, doch sein Verhalten bewirkte nicht Angst oder Beklemmung in dir. Im Gegenteil, sie übermittelte dir die Hoffnung und Freude der Auferstehung, eine Freude allerdings, die aus der Selbstaufopferung stammt, die dich zum Verwandten Christi macht. Und insofern du Verwandter Chtisti geworden bist und Anteil nimmst am liturgischen Leben und den Mysterien und Seine Gebote hältst, hast du nichts zu fürchten, „weder Teufel noch Martyrium“.

Irgendwo sagt der Altvater auf seine eigene geistreiche Art: „Wenn du dich selbst fliegen läßt, 1 fliegt Christus hinein in dich“, was das Ziel des gesamten geistigen Lebens ist. Deshalb weist er auf die Gefahr hin, die dem Christen droht: wenn er nicht den Geist der Selbstaufopferung pflegt, kann er nicht Teilhaber werden am Leben Christi, und so bleibt er ein Mensch der äußeren Form, ohne inneres Leben.

Die häufigen Bezugnahmen des Altvaters auf sein persönliches Leben werden vielleicht einige Leser stören, in erster Linie, weil ihnen scheint, dass er leicht und ohne Drängen anderer über göttliche Geschehnisse spricht, die er erlebt hatte. Doch hierzu ist zu sagen, dass es bei der Niederschrift seines gesprochenen Worts nicht möglich war, die Mühe zum Ausdruck zu bringen, mit welcher der Gerontas über sich selbst sprach, noch auch den Zwang, den er sich antat, um etwas von seinen Erfahrungen zu erwähnen. Zuweilen sprach er über diese Dinge nur bruchstückhaft, zu verschiedenen Schwestern und mit verschiedenen Einzelheiten, und wenn sich dann die Gelegenheit ergab, versuchten wir mit großer Scheu, von ihm zusätzliche Angaben zu erhalten, welche die Lücken des gegebenen Berichts füllen konnten. Auf diese Weise enthüllte uns der Altvater im Verlauf der 28 Jahre, in denen er unser Kloster geistig betreute, ein Weniges von den göttlichen Geschehnissen in seinem Leben, um uns zu helfen. Dies war für uns eine „geistige Blutspende“. Deshalb betrübte er sich, wenn der geistige Fortschritt, den er davon erwartete, ausblieb, und dies so sehr, dass er hin und wieder mit Schmerzen sagte: „Ich werfe Dünger in den Sand.“

Wir danken all denen, die diese Texte vor ihret Publikation durchgelesen und mit Achtung vor den Worten des Altvaters einige Gedanken dazu geäußert, uns aber auch ermutigt haben, das begonnene Unterfangen fortzusetzen, weil sie, wie sie uns sagten, der Ansicht sind, dass seine Lehre sich an das ganze Plerom der Kirche richtet.

Möchten die Worte des Bandes „Geistige Erweckung“ durch die Gebete des seligen Altvaters Paissios -der wie viele feststellen und bekennen, Tag und Nacht über uns wacht und uns hilft mit göttlicher Liebe- die heilsame Unruhe einpflanzen in uns, damit wir hochherzig kämpfen, sodass das Übel weicht und der Friede Gottes herrscht auf Erden. Amen.
Am Fest der Entschlafung der Gottesmutter 1999

Die Higumenin des Heiligen Klosters,
Mönchin Philothéi,
und die Schwestern in Christus mit mir
-------------------
1. Im Sinn von „aufgeben, ablassen von“ (griech. πετάω).

INHALT


Vorwort ...............................................9
Einleitung aus Worten des Altvaters..............19


ERSTER TEIL
DIE VERANTWORTUNG DER LIEBE
KAPITEL 1
Die Generation der Gleichgültigkeit..................33

KAPITEL 2
Die Präsenz der Christen ist an sich
schon ein Bekenntnis des Glaubens
...................50

KAPITEL 3
„Für die Reinen ist alles rein“..........................69

KAPITEL 4
Handeln mit Einsicht und Liebe........................ 82

ZWEITER TEIL
KÄMPERFERISCHER GEIST UND EHRFURCHT
KAPITEL 1
Der „gute Kampf“..................................105

KAPITEL 2
Wie der Teufel arbeitet............................126

KAPITEL 3
Der Nutzen des guten Umgangs ...................137

KAPITEL 4
Die Ehrfurcht bewegt Gott ....................... .150

KAPITEL 5
Im Geben ist göttlicher Sauerstoff................ 174

DRITTER TEIL
GEISTIGE TAPFERKEIT
KAPITEL 1
Die Zeichen der Zeit ................................ 199

KAPITEL 2
Selbstaufopferung bringt Freude ...................220

KAPITEL 3
Tapferkeit erwächst aus dem Gottvertrauen .....244

KAPITEL 4
Für den Gläubigen ist das Martyrium ein Fest ....260

VIERTER TEIL
ABHÄNGIGKEIT VOM HIMMEL

KAPITEL 1
Die Vorsorge Gottes für den Menschen............ 279

KAPITEL 2
Glaube und Gottvertrauen........................... 296

KAPITEL 3
Wo der Mensch nicht hinreicht, da hilft Gott ......317

FÜNFTER TEIL
GEISTIGE WAFFEN
KAPITEL 1
Das Gebet, eine mächtige Waffe ..................335

KAPITEL 2
Die Klöster sind die Festungen der Kirche ........358

KAPITEL 3
Der tiefere Sinn des Lebens ........................383

INDEX
I. Verzeichnis der Schriftzitate .....................401
II. Stichwortregister..................................405






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