Christlich-orthodoxer Wohltätigkeitsverein der Freunde
des Heiligen Klosters Pantokrator, Melissochori, “Der Heilige Gregorios Palamas“
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Altvater Paissios der Agiorit Worte Band 3 - GEISTIGER KAMPF

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Altvater Paissios der Agiorit
Worte
Band 3

GEISTIGER KAMPF

VORWORT

Wie aus dem letzten Kapitel des 2. Bandes der WORTE ersichtlich ist, betonte der selige Altvater Paissios in besonderem Maß die Notwendigkeit der Metanie und der Beichte, denn er sah, daß in unseren Tagen "die Sünde zur Mode geworden ist". "Metanie und Beichte", pflegte er uns zu sagen, "sind heute notwendiger als alles andere, damit die Rechte aufgehoben werden, die die Menschen dem Teufel eingeräumt haben, mit dem Ergebnis, daß dieser die Welt zu seinem Dreschplatz gemacht hat."

Mit Hilfe des Altvaters wurden viele zum ersten Mal in ihrem Leben zum Mysterium der Beichte geführt, änderten ihre Lebensweise, kämpften wie hochherzige Kinder Gottes und leben schon jetzt das Paradies. Oftmals sagte der Altvater mit Freude zu uns: "Wie auch immer, die Menschen sind sehr gut. Nie ist es vorgekommen, daß ich jemandem sagte, er solle zur Beichte gehen, und er es nicht tat." Dazu trug freilich auch seine große Liebe bei, welche die Seele des mit ihm in Verbindung stehenden Menschen verwandelte und sie vom unfruchtbaren Acker zum bebaubaren machte.

 


339 Seiten, 15,5x23 cm
Sprache: Deutsch



Wie aus dem letzten Kapitel des 2. Bandes der WORTE ersichtlich ist, betonte der selige Altvater Paissios in besonderem Maß die Notwendigkeit der Metanie und der Beichte, denn er sah, daß in unseren Tagen "die Sünde zur Mode geworden ist". "Metanie und Beichte", pflegte er uns zu sagen, "sind heute notwendiger als alles andere, damit die Rechte aufgehoben werden, die die Menschen dem Teufel eingeräumt haben, mit dem Ergebnis, daß dieser die Welt zu seinem Dreschplatz gemacht hat."

Mit Hilfe des Altvaters wurden viele zum ersten Mal in ihrem Leben zum Mysterium der Beichte geführt, änderten ihre Lebensweise, kämpften wie hochherzige Kinder Gottes und leben schon jetzt das Paradies. Oftmals sagte der Altvater mit Freude zu uns: "Wie auch immer, die Menschen sind sehr gut. Nie ist es vorgekommen, daß ich jemandem sagte, er solle zur Beichte gehen, und er es nicht tat." Dazu trug freilich auch seine große Liebe bei, welche die Seele des mit ihm in Verbindung stehenden Menschen verwandelte und sie vom unfruchtbaren Acker zum bebaubaren machte.

Der vorliegende dritte Band, den wir herausgeben mit dem Segen unseres neuen Oberhirten, des Metropoliten Nikodemos von Kassandria, enthält Ratschläge, die dem von der Sünde geplagten Menschen helfen können, die heilsame Unruhe zu erwerben und den geistigen Kampf aufzunehmen, um sich von den Fesseln der Sünde zu befreien. Indem einer in Metanie lebt, in Reue und Änderung der Gesinnung, wird er fähig, seinen alten Menschen abzulegen, der, wie der Altvater irgendwo sagt, "ein schlechter Untermieter ist in uns und den wir nur vertreiben können, indem wir das Haus abbrechen und ein neues zu bauen beginnen - den neuen Menschen".

Der Anfang der Sünde ist, gemäß den Heiligen Vätern, der schlechte Gedanke. Deshalb gibt das erste Kapitel des Bandes eine Auswald wieder von dem, was der Altvater uns sagte in bezug auf die Gedanken. "Die Gedanken", sagte er, "zeigen unsere geistige Verfassung." Der gute Gedanke hat große Macht. Er verwandelt den Menschen im geistigen Sinn. Der schlechte Gedanke im Gegenteil peinigt ihn. Wenn der Mensch die schlechten Gedanken vertreibt und die guten kultiviert, werden Geist und Herz geläutert, und die Gnade Gottes nimmt Wohnung in ihm.

Der zweite Teil bezieht sich auf den großen Segen, den der Mensch von Gott enpfängt, wenn er Unrecht erleidet und der Ungerechtigkeit auf geistige Weise begegnet. Diese Wahrheit ist selbst geistigen Menschen oftmals unbekannt. Sie rechtfertigen sich selbst und kommen soweit, daß sie sich !ihr eigenes Evangelium zurechtlegen". So aber entfernen sie sich von Gott, denn die menschliche Gerechtigkeit hat keinerlei Beziehung zum geistigen Leben. Wenn wir Verwandtschaft mit Christus erlangen wollen, müssen wir die göttliche Gerechtigkeit erwerben, die "Hochherzigkeit, Edelmut und Selbstaufopferung beinhaltet".

Der dritte Teil hat die Sünde zum Gegenstand, die das irdische Leben zur Hölle macht, welches aber durch den geistigen Kampf zum Paradies werden kann. Will der Mensch heraustreten "aus der Finsternis der Sünde", muß er sein Gewissen prüfen, "das ihm von Gott Selbst gegeben wurde, und in Demut seine Verfehlungen anerkennen. So wird er zur Metanie geführt, jenem "Handwerk, das nie endet" und der Seele zur göttlichen Tröstung verhilft.

Im vierten Teil wird dargelegt, wie die Mächte der Finsternis, die ihre Wirkung entfalten vermittels ihrer Werkzeuge, der Magier, der Verblendeten usw., und obwohl sie an sich ohnmächtig sind gegen den Menschen, Macht erlangen über ihn, wenn ihnen dieser Rechte einräumt durch irgendeine schwere Sünde, sodaß er dämonische Einflüsse epmpfängt. Um sich zu befreien davon, muß er herausfinden, worin er sich vergangen hat, bereuen, beichten und ein bewußtes Glied der Kirche werden.

Der fünfte Teil schließlich streicht hervor, daß das Mysterium der Beichte unerläßlich ist zur Vergebung der Sünden und daß der Christi einen geistigen Führer nötig hat, damit er sicher voranschreiten kann im geistigen Leben. Es wird klar unterschieden zwischen dem Werk des Psychiaters und dem Werk des Beichtvaters -zwei Dinge, die heutzutage zuweilen miteinander verwechselt werden-, wobei zur Veranschaulichung Erfahrungen angeführt werden aus dem geistigen Werk an den Seelen des Altvaters selbst.

Wie immer antwortet der Altvater in Kürze auf die  ihm gestellten Fragen, ohne sich in systematische Analysen zu ergehen über das jeweilige Thema und ohne dasselbe zu erschöpfen. Sein Ziel ist, der Seele zu helfen, das Heil zu erlangen. "Meine Tröstung und Freude ist das Heil der Seele", pflegte er zu sagen. Waw er sagt entspricht stets dem, was er mit Unterscheidung als hilfreich erkennt für die gegebene Seele in ihrem Kampf im gegebenen Moment, womit er ihr eben jenes "geistige Vitamin" gibt, dessen sie bedarf, und führt dabei jeweils auch ein veranschaulichendes Beispiel an. Der Altvater glaubte fest, daß Beispiele sehr helfen. Er sagte: "Ich möchte über einige Menschen schreiben, die auf ehrbare Weise lebten -aber habe ich keine Zeit-, über gewisse Mädchen und Jünglinge und ebenso über gewisse Familienväter, die ein heiliges Leben führten. Gute Beispiele dieser Art weisen jene zurecht, die die Sünde zur Mode gemacht haben. Oftmals bringt es nichts, das Üble zu tadeln, doch indem du das Gute vorbringst, wird das Schlechte von alleine getadelt".

Obwohl die Fragen bekanntlich von Mönchinnen stammen und der Altvater zu solchen spricht, gehen die Artworten auch jedwelchen Menschen an, der "guten Kampf" kämpft oder kämpfen möchte. So schreibt er in einem seiner Briefe, was auch die Heiligen Väter der Kirche betonen: "Die Gebote sind dieselben für die Laien wie für die Mönche, und das Paradies ist ein einziges." Zudem bestätigte er oft, daß es Laien gibt, die ein überaus geistiges Leben führen und Feinarbeit vollbringen an sich selbst.

Wir danken all denen, die es bereitwillig übernahmen, die Manuskripte des vorliegenden Bandes durchzulesen und uns ihre Gedanken hierüber mitzuteilen, womit sie zur Verbesserung seiner Präsentation beitrugen.

Beten wir darum, daß der Wunsch des Altvaters in Erfüllung gehe: "Möge der Gute Gott uns erleuchten und uns gute Metanie gewähren, damit wir alle des guten Paradieses würdig werden, das Er uns als zärtlicher Vater bereitet hat." Amen.

Am 11. Februar 2001, Sonntag des Verlorenen Sohns

Die Higumenin des Heiligen Klosters,

Mönchin Philothéi,

und die Schwestern in Christus mit mir

Vorwort 9
ERSTER TEIL  
DER KRIEG DER GEDANKEN  
KAPITEL 1
Gute und schlechte Gedanken
19
KAPITEL 2
Blasphemische Gedanken
35
KAPITEL 3
Dem eigenen Gedanken glauben
45
KAPITEL 4
Der Kampf gegen die Gedanken
60
ZWEITER TEIL  
GERECHTIGKEIT UND UNGERECHTIGKEIT  
KAPITEL 1
Hinnehmen von Ungerechtigkeit
77
KAPITEL 2
Selbstrechtfertigung vertreibt die Gnade Gottes
92
KAPITEL 3
Göttliche und menschliche Gerechtigkeit
108
DRITTER TEIL  
SÜNDE UND METANIE  
KAPITEL 1
Die Sünde quält den Menschen
125
KAPITEL 2
Prüfung des Gewissens
138
KAPITEL 3
Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis
150
KAPITEL 4
Das Bewußtsein unserer Sündhaftigkeit bewegt Gott
162
KAPITEL 5
Reue hat große Macht
175
VIERTER TEIL  
DIE DUNKLEN MÄCHTE DER FINSTERNIS  
KAPITEL 1
Die Magie
191
KAPITEL 2
Über die Besessenen
208
KAPITEL 3
Die schreckliche Verblendung
228
KAPITEL 4
"Verführer und Verführte"
247
FÜNFTER TEIL  
DIE MACHT DER BEICHTE  
KAPITEL 1
Die Norwendigkeit eines geistigen Führers
263
KAPITEL 2
Über die rechte Art des Beichtens
277
KAPITEL 3
Der Beichtvater als Seelenarzt
291
KAPITEL 4
Die Arbeit des Beichtvaters an den Seelen
301
INDEX  
I.  Verzeichnis der Schriftzitate 319
II. Stichwortregister 321

 





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