Christlich-orthodoxer Wohltätigkeitsverein der Freunde
des Heiligen Klosters Pantokrator, Melissochori, “Der Heilige Gregorios Palamas“
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Die Praxis des Herzensgebets (Neu)

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Die Praxis des Herzensgebets

Die Ansichten der Heiligen, des seligen Paisios und anderen zeitgenössischen Altvätern

Das aus wenigen Worten bestehende Gebet „Herr Jesus Christus erbarme Dich meiner“ stellt die einfachste, aber auch stärkste „Waffe“ des Gläubigen im Gebet dar, unabhängig davon, ob es sich um einen Laien oder einen Mönch handelt.
Dieses kurze Gebet, das uns bereits von den heiligen Vätern des 6. Jahrhunderts überliefert wurde, beinhaltet zusammengefasst das vollständige christologische Glaubensbekenntnis unserer Kirche, das vollständige Dogma der Fleischwerdung Christi unseres Gottes „in dessen Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind” (Phil 2,10) und bei dessen Namen die Mächte des Finsternis „gegeißelt werden“ (Klimax 21,7).

Das Buch „Die Praxis des Herzensgebets“ des hochgeschätzten und uns überaus teuren Altvaters Arsenios Katerelos, der in unserer Heimat als Geistlicher Vater, Prediger und Schriftsteller hohe Anerkennung findet, kann Christen dazu verhelfen, in die Kunst des kostbaren Herzensgebets eingeführt zu werden. Der Archimandrit Altvater Arsenios berichtet dabei über entsprechende heilige Erfahrungen und Lehren des seligen Paisios von Athos und des Altvaters Isaak des Libanesen, bei dem er im monastischen Leben ausgebildet wurde. Seine Ausführungen sind zudem angereichert mit den Lehren der Heiligen Väter und nicht zuletzt – wenn auch verborgen - seiner eigenen hesychastischen Erfahrungen.

Von Herzen übergeben wir hiermit die deutsche Übersetzung dieses Schriftwerkes, das dem Heil der Seele so förderlich sein kann, während wir „Jesus, den Christus, der voller Süße ist“ darum bitten, dass Er den Lesern die übernatürliche
Süße und den Gewinn des immerwährenden Gebetes schenken möge.

Der Abt des Hl. Klosters Pantokratoros
Melissochori
Archimandrit Kyrillos


Zentrale Verteilung für die deutsche Ausgabe:
Christlich-orthodoxer Wohltätigkeitsverein der Freunde
des Heiligen Klosters Pantokrator, Melissochori,
„Hl. Gregorios Palamas“

www.greekorthodoxbooks.com

Liti GR – 57200 Thessaloniki, Griechenland

TEL 0030.2394072744

Vorwort des Autors

„Was für den Körper das Licht der Sonne ist, ist für
die Seele das Gebet“
(Hl. Johannes Chrysostomus)

„Gehet hin und lehret alle Völker...” (Mt 28,19). So lautet das letzte Gebot unseres Herrn Jesus Christus, an das sich von Anfang an und bis zum heutigen Tage die Kirche und und ihre Verantwortlichen, die Nachfolger der heiligen Apostel, die Hirten und Missionare, halten. Und zwar nicht allein auf direktem Wege durch das gesprochene Wort, sondern auch auf indirektem, nämlich durch das mündliche oder schriftliche Wort mithilfe der Technologie. Und auch die Übersetzung des Ihnen zur Hand liegenden Werkes „Die Praxis des Herzensgebets“ in die deutsche Sprache soll den in der Ferne lebenden Orthodoxen Brüder und Schwestern in Christus zum Guten gereichen.

Im Hinblick auf die unmittelbare Kommunikation mit Gott sind menschliche Sprachen etwas Relatives, da es im Grunde das Herz ist, das mit Gott kommuniziert und sich mit Ihm mittels der
göttlichen Gnade vereint. Es ist seine Seele, wo „der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen” (Röm 8,26), wenn wir Ihn in uns empfangen haben und Er in uns „wohnt“ und unter uns „wandelt“ (2Kor 6,16). Folglich könnte man sagen, dass die wesentliche und eigentliche Sprache, mit der man mit Gott zu kommunizieren vermag, die Sprache des Heiligen Geistes ist. Sie stellt eine Art Vorgeschmack auf den künftigen Zustand dar, da auch die Sprache des künftigen Äon, laut Abba Isaak dem Syrer, die Stille sein wird, weil erst dann durch die Gnade des Heiligen Geistes eine vollständige Kommunikation mit Gott und zwischen den Menschen im Land der Lebenden herrschen wird.

In dieser gefallenen Welt der verschieden Sprachen ist jedoch, wie wir alle wissen, nicht zuletzt auch aufgrund unserer eigenen Schwächen, keine vollkommene zwischenmenschliche Kommunikation möglich, an keinem Ort und zu keiner Zeit. Das Herzensgebet aber eröffnet den Menschen diese Sprache des Heiligen Geistes, sodass sie bereits im gegenwärtigen
Leben in Einkehr immerwährend mit Gott kommunizieren kann.

Ich möchte meinen herzlichen Dank vorrangig dem geschätzten Altvater Kyrillon ausdrücken, dem Abt des Heiligen Klosters Pantokratoros in Melissochori, sowie seiner ganzen Brüderschaft, und auch dem Christlichen Orthodoxen Wohltätigkeitsverein der Freunde des Klosters mit Namen „Heiliger Gregorios Palamas“, der unter dem Schutzmantel des seligen Klosterabtes steht und seine Weisungen ausführt. Trotz der Bescheidenheit meines Werkes übersetzten sie dieses Werk bereitwillig, zum Wohle einer größeren Herde und zum Lobe Gottes.

Doch auch Frau Alexia Ghika-Kyriazi, die das Buch ins Deutsche übersetzt hat, möchte ich von Herzen danken. Sehnlichst wünsche ich mir, dass Seelen, die sich entweder nah oder ab fernab des Orthodoxen Glaubens befinden, voller guter Vorsätze sind und innigst nach Kommunikation mit Gott trachten, aber die griechische Sprache nicht beherrschen, durch die deutsche Übersetzung des Textes ertasten und begreifen werden, dass das notische Gebet im Schoße unserer Orthodoxen Katholischen Kirche tatsächlich lebendig ist, dass sie wahrhaftig das von den Aposteln überlieferte Pfingstgebet weiterhin bewahrt und ihrem Pleroma, vermöge ihrer Heiligen, überliefert.

Die Gebete der Heiligen Väter mögen all diejenigen begleiten, die sich den Mühen der Übersetzung ausgesetzt und mit der Herausgabe beschäftigt haben. Der Odem der Gnade aus dem Jesusgebet möge alle Herzen berühren, erwärmen und zum Erglühen bringen, die nach der göttlichen Süße der immerwährenden Kommunikation mit unserem Herrn und Gott Jesus Christus im Gebet streben. Abschließend möchte ich in Demut um den Segen und die Gebete aller bitten, die dieses Werk lesen und vielleicht einige Körner geistlicher Brosamen erhalten konnten.

Archimandrit Arsenios Katerelos

 

Vorwort 7
Vorwort des Autors (deutsche Ausgabe) 9
Vorwort des Autors (griechische Ausgabe) 12
Einige Worte über Archimandrit Arsenios Katerelos 17
DER SELIGE PAISIOS UND SEINE UNTERWEISUNGEN ZUM GEBET 19
EINFÜHRUNGSREDE ÜBER DAS HERZENSGEBET 37
VORAUSSETZUNGEN UND FRÜCHTE DES HERZENSGEBETS 57
DAS ERSTE STADIUM IM HERZENSGEBET 75
METHODEN UND WEITERE STADIEN IM HERZENSGEBET 97
DIE VORTEILE DES HERZENSGEBETS 115
DAS HERZENSGEBET FÜR LEBENDE UND FÜR ENTSCHLAFENE 137
DAS HERZENSGEBET AN DIE ALLHEILIGE GOTTESGEBÄRERIN, AN DIE HEILIGEN UND FÜR DIE ENTSCHLAFENEN     155








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